Pflanzen – effektive Luftbefeuchter

Der Papyrus – Zyperngras

Pflanzen als Raumluftbefeuchter (durch die Verdunstung –  im Sommer angenehm kühle Räume) sind effektiv und benötigen keinen technischen Aufwand. Dank der Photosynthese sorgen sie für Sauerstoff.

Da wäre z. B. der Papyrus, auch genannt Zyperngras. Er ist eine Sumpfpflanze und benötigt mit Leichtigkeit, sofern er hell genug steht, 2 – 3 Liter Wasser täglich. Das Wasser wird mit den Wasserwurzeln aufgesaugt und über die Blätter wieder verdunstet.

Vermehrung

Ebenso einfach ist es, diese Pflanze zu vermehren. Gekauft in einem mit Erde gefüllten Topf, kann später einfach der Stiel ca. 10 cm unterhalb der „Krone“ (Blattquirl ) abgeschnitten werden. Anschließend die „Krone“ – also kopfüber – in ein Wasserbehälter stellen. Nach etwa 2 – 3 Wochen treiben kleine zarte Wurzeln aus. Etwa bei ca. 7 cm Höhe angelangt, kann das Ganze in ein geeignetes Gefäß gesetzt werden.

Welches Material für die Töpfe?

Da Blumentöpfe aus Ton nicht wasserdicht sind, können sie hierfür nicht genutzt werden. Da bieten sich z.B. Plastiktöpfe an. Sie sind wasserdicht und elastisch. Größe, Elastizität und Stabilität ist wichtig, da der Papyrus sehr schnell in die Höhe und Breite wächst.

Als Grundlage für die noch junge Pflanze eignet sich poröser Ton oder auch grober Kies. So kann ein umkippen verhindert werden.Theoretisch benötigt das Zyperngras keine Erde oder Formen des Pflanzbodens.Der Papyrus wird an einen hellen Platz gestellt. Etwa ein halber Meter vom Fenster entfernt. Wichtig ist hierbei, dass die Krone im hellen Licht steht; denn sie benötigt das Licht.

Wichtig

Immer regelmäßig reichlich Wasser nach gießen und der Papyrus wächst und gedeiht. Und sollte eine Spitze abbrechen, kann sie ohne Probleme, wie oben beschrieben, als neuer Trieb herangezogen werden. So wird für eine gesunde Raumluft gesorgt.

Auch Zimmerlinden, Pflanzen mit großen Blättern oder Grünlilien sind geeignet um Ihr Raumklima zu verbessern. Pro Raum – 20 qm –  reichen etwa 3 dieser Pflanzen.

Tipp:

Überprüfen Sie regelmäßig die Luftfeuchtigkeit. Denn zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen kann zur Schimmelbildung führen. Die Blumenerde darf nicht zu feucht sein, da sich auch dort sonst Schimmel bildet. Allergiker sollten keine blühenden Pflanzen nutzen. In Schlafräumen sind Pflanzen besser aufgehoben, die geruchsneutral sind und es schattig haben können. Kräuter in die Küche ist klar.