Luftbefeuchter für ein besseres Raumklima

Was ist Luftfeuchtigkeit?

Der Wasserdampfgehalt in der Luft wird als Luftfeuchtigkeit bezeichnet. Die Unterschiede von absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Entscheidend ist aber, dass die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf von der Temperatur abhängig ist.Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen wird vor allem von der Temperaturdifferenz zwischen Drinnen und Draußen (heiß und kalt) beeinflusst.

Wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen sein?

Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit in den Räumen sollte bei etwa 60% liegen. Gerade im Winter, während der Heizperiode, beträgt diese aber nur 20-30%. Das kann auf Dauer zur trockenen Schleimhäuten (erhöht das Risiko von Erkältungskrankheiten) , trockener Haut und im schlimmeren Fall verstärkt es das Asthmarisiko oder andere Bronchialerkrankungen. Gerade für Allergiker besonders gefährlich. Der Teppich ist statisch aufgeladen und der Staubanteil in den Räumen erhöht sich. Auch die Möbel leiden darunter. Sie werden spröde und bekommen Risse.

Wie erreiche Ich ein gesundes Raumklima?

Um eine etwa 60% tige Luftfeuchtigkeit zu erhalten, müsste man- wenn ausreichend gelüftet, gewärmt, also gute Zirkulation vorhanden ist- ca. 2 Liter Wasser verwenden. Nun könnte man meinen das einfach ein Verdampfer am Heizkörper gehängt wird und gut ist es. Erstens aber sind das Bakterienfarmen und zweitens müsste pro Raum etwa 2 – 3  l Wasser verdampfen um auf eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von etwa 50 % zu kommen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um ein gesundes Raumklima zu erhalten. Hier bieten sich Pflanzen oder technische Mittel zur Verbesserung der Luftfeuchtigkeit. Bestimmte Pflanzen haben zudem den Effekt der Entgiftung von Räumen. Dabei sollte der Umweltschutzgedanke mit einbezogen werden.

Richtiges Lüften ist erforderlich um ein gesundes Gleichgewicht von Trocken und Luftfeuchte konstant zu halten.