Wintergärten

Wintergärten sind an das Gebäude angebundene, klimatische Pufferbereiche. Obwohl die Erwartungen an den energetischen Nutzeffekt von Wintergärten oft zu hoch sind, lassen sich Einsparungen des Energieverbrauchs von einigen wenigen bis zu 20 Prozent und mehr realisieren.

Dies ist sehr stark abhängig vom eigenen Nutzungsverhalten und der Konzeption eines solchen Glasbaus. Reicht für eine gemütliche windgeschützte Ecke eine einfache Terrassenüberdachung mit Windschutz und Vordach aus, ist für eine Bewohnbarkeit im Winter schon eine gute Planung und der Einsatz gut isolierender Gläser wichtig.

Hier kann man nur eine fachliche Beratung empfehlen, in der folgende wichtige Punkte zur Sprache gebracht werden sollten.

  • Temperaturen
  • Beschattung
  • Belüftung
  • Verglasung
  • Heizung

    Wärmespeicher

  • Passiv beheizte Wintergärten nutzen die eingestrahlte Sonnenenergie. Wände und Böden dienen hierbei als Wärmespeicher und geben die aufgespeicherte Wärme ( auch an den Innenraum ) langsam wieder ab. So lassen sich nächtliche Temperaturschwankungen in gewissem Umfang ausgleichen.

    Markise und Sonnensegel

  • Legt man bevorzugt Wert auf die Bewohnbarkeit, wird man auf eine starke Aufheizung verzichten, die für eine solare Energienutzung gerade erwünscht wäre.
  • Verglasung

  • Die klimatische Regelung eines Wintergarten erfolgt über die Beschattung und Belüftung. So wird man bei starker Sonneneinstrahlung in der Sommerzeit eine zu starke Aufheizung der Flächen durch die Beschattung mit einem Sonnensegel oder einer Markise verhindern. Das Temperaturverhalten ist auch von der Größe abhängig. So ist etwa in einem hohen Wintergarten im Herbst und Winter die Bodentemperatur geringer als in einem flach gebauten.
  • Verbundssicherheitsglas

  • Um hohe Wärmeverluste während der Nacht und der Übergangszeit zu verhindern, sollte auf eine gut isolierende Verglasung nicht verzichtet werden. Bei einer Nutzung des Wintergarten als Wohnraumerweiterung ist eine 3-fach Wärmeschutzverglasung eine durchaus sinnvolle Investition. Da Wärme nach oben aufsteigt, ist besonders die Dachverglasung zu berücksichtigen. Wegen der Bruchgefahr empfiehlt sich hier die Verwendung von Verbundsicherheitsglas.