Wildblumenwiese – Ein Biotop zum Artenschutz

Ob Lupinen, Rittersporn, Kamille, Gänseblümchen, Ringelblume, Malve, Margeriten, Kornblumen oder Klatschmohn. All diese -und viele mehr – gehören auf die Wildblumenwiese. Hier soll nicht alleine das Auge auf seine Kosten kommen.

wildblumenwiese

Wildblumenwiesen sind ein wahres Paradies für die Kleinstlebewesen oder Nützlinge, wie Bienen, Marienkäfer, Hummeln, Schwebefliegen, Käfer, Schmetterlinge oder Vögel. Der lebensnotwendige Nektar zieht sie alle an.

Leider sind diese Paradiese auf dem Land vom Aussterben bedroht. Das betrifft die Pflanzen – als auch die Tierwelt. Mittlerweile finden sich in Stadtgebieten immer mehr Tiere, die eigentlich sonst auf dem Land beheimatet waren.

Überdüngung und Monokulturen durch einseitige Bewirtschaftungen der Felder, sowie die Flurbereinigung vertreibt besonders die Vögel wie Kleiber, Amsel ( war ein sehr scheuer Waldbewohner! ) Blaumeise, oder Specht und den Lebensraum der Insekten. Ohne Insekten – keine Vögel. Die „Rote Liste“ gefährdeter Biotope wird immer länger, gleichbedeutend das Ansteigen des Artensterbens.

Immer mehr Arten suchen neue Lebensräume in den Städten. Die Vielfältigkeit von immer mehr Gärten locken die Vögel und Insekten an. Allerdings wird auch hier nicht das Artensterben verhindert. Dazu ist der Lebensraum in den Städten nicht ausreichend genug. Zudem wird auch hier der Lebensraum beschnitten oder vernichtet. Bäume werden gefällt oder es gibt kaum noch Nischen o.ä. zum Brüten. In den Innenstädten gibt es kaum noch Spatzen.

Schreibe einen Kommentar